Stellungnahmen, Presse und Berichte


 

 

 

 

Deutscher Gehörlosen-Bund e.V.

 

 

 

 


04.April 2019

Die BMAS-Pressemitteilung „Ein Meilenstein, aber lange noch kein Schlussstein“ Vor gut zehn Jahren ist am 26. März 2009 die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Kraft getreten. Aus diesem Anlass hatte der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, zum Festakt eingeladen, an dem rund 350 Menschen mit und ohne Behinderung aus allen Teilen des gesellschaftlichen Lebens teilnahmen. Der 2. Vizepräsident, Steffen Helbing, und der Referent für politische Bildung und Öffentlichkeitsarbeit, Daniel Büter, waren dort anwesend. Dazu ist der Link hier zu lesen


04.April 2019

 Die Bundeskanzlerin Angela Merkel betont in ihrem aktuellen Video-Podcast mit Untertiteln anlässlich der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention vor 10 Jahren: Gleiche Chancen und gleiche Teilhabe für Menschen mit Behinderungen ist ein Ziel, dem sich die Bundesregierung verpflichtet fühlt. Dazu ist der Link hier zu lesen.


 

4.März 2019

 

Volkmar Jaeger, der bekannte Künstler und Autor aus Leipzig, ist am 08.02.2019 gestorben. Er hat in seinem langen Leben vieles hinterlassen, was er seit seiner Studienzeit bis ins hohe Alter an Fotos, Filmen, Bildern und Texten geschaffen hat. Er hat sich sehr für die Gebärdensprachgemeinschaft eingesetzt. Bei den 4. Deutschen Kulturtagen der Gehörlosen 2008 in Köln wurde er mit einem Kulturpreis des Deutschen Gehörlosen-Bundes ausgezeichnet. Die Deutsche Gehörlosenzeitung hat am 15.02.2019 einen lesenswerten Artikel über ihn veröffentlicht. Dazu ist der Link hier lesen 👨🏼‍💻.


16.Februar 2018

 

Das neugewählte Präsidium ist schon über 100 Tage alt. Helmut Vogel berichtet daher über die aktuellen Arbeiten seitens des DGBs und ebenso über die derzeitige Situation der Gebärdensprachgemeinsacht. „Life InSight“ hat den Artikel freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Dazu ist der Link hier lesen👨🏼‍💻


Bund, Länder und Kirchen haben sich nun gemeinsam entschlossen, die Anmeldefrist zum Erhalt von Stiftungsleistungen um ein Jahr bis zum 31.12.2020 zu verlängern. Die Stiftung Anerkennung und Hilfe erbringt Anerkennungs- und Unterstützungsleistungen an Betroffene, die zwischen 1949 und 1975 als Kinder oder Jugendliche in der Bundesrepublik Deutschland bzw. im Zeitraum von 1949 bis 1990 in der ehemaligen DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder stationären Einrichtungen der Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben und heute noch an den Folgen leiden. Dazu Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales:

„ Die Verlängerung der Anmeldefrist ist wichtig,

da viele Betroffene den Weg zur Stiftung noch nicht gefunden haben. Auch Betroffene, die erst spät von der Stiftung erfahren haben oder noch Zeit brauchen, um innere Widerstände gegen eine Offenbarung ihres Schicksals zu überwinden, sollen nicht ausgeschlossen bleiben.“

Dazu ist der Link hier lesen

 

Video in Gebärdensprache  hier sehen 


13.Februar 2019

Stellungnahme 2/2019

Kritik an der neuen Regelung der Bahn für Menschen mit Behinderungen

 

Der Deutsche Gehörlosen-Bund ist nicht einverstanden damit, dass die Deutsche Bahn nicht mehr zentral für Menschen mit Behinderungen zuständig sein soll. Es muss weiterhin eine zentrale Stelle geben, die als Vermittler zwischen den Behinderten und den anderen EVUs auftritt bzw. deren Interessen vertritt. Es kann nicht sein, dass z. B. ein Rollstuhlfahrer, wenn er mit zwei oder drei verschiedenen Eisenbahnverkehrsunternehmen durch Deutschland reist, die notwendigen Hilfen bei jedem einzelnen Unternehmen per Handy, Email oder SMS anfragen muss. Das Gleiche gilt auch für gehörlose und hörbehinderte Fahrgäste, die ohnehin mit der Kommunikation erhebliche Probleme haben, und auch für ältere Fahrgäste, die damit oft völlig überfordert sind.

Außerdem ist die Bekanntgabe der Ankündigung zur neuen Regelung seit dem 1. Februar 2019 zu kurzfristig. Auf diese Weise wird den Betroffenen nicht die Möglichkeit zur ausreichenden Vorbereitung und Suche nach Alternativmöglichkeiten gegeben.

 

Wir vom Deutschen Gehörlosen-Bund fordern, dass die Deutsche Bahn weiter die zentrale Rolle als Ansprechpartner und Vermittler bei erforderlichen Hilfeleistungen bei Reisen behinderter Menschen mit unterschiedlichen EVU übernimmt. Es ist nicht zumutbar, dass die behinderten Fahrgäste sich selbst um die Koordinierung der Hilfeleistungen der verschiedenen EVUs kümmern müssen.

 

 

Da sie ein staatliches Unternehmen ist, sehen wir die Deutsche Bahn in der Pflicht, sich dieser Personengruppe besonders anzunehmen. Gerade im 10. Jahr der UN-Behindertenrechtskonvention sollte es möglich sein, dass alle Menschen mit Behinderungen und Mobilitätseinschränkungen mit allen Öffentlichen Verkehrsmitteln barrierefrei und ohne zusätzliche organisatorische Hürden fahren können.


07.Februar 2019


 

 

06.Februar 2019